CBD Öl gegen Angst und Panikattacken – Erfahrungen und Studien

Viele Menschen leiden unter Angststörungen oder Panikattacken. CBD Öl soll gegen die Angst helfen.

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Cannabidiol

CBD ist die Abkürzung für das Cannabinoid Cannabidiol. Es zählt zusammen mit dem Tetrahydrocannabinol (THC) zu den bekanntesten Cannabinoiden der Hanfpflanze. Im Unterschied zum THC hat das CBD jedoch keine psychoaktive Wirkung auf die Menschen. Das bedeutet, dass durch Cannabidiol keine Veränderungen des Bewusstseins oder der Psyche auftreten. Die Cannabinoide können Einfluss auf die unterschiedlichen Rezeptoren innerhalb des menschlichen Organismus nehmen. Die Rezeptoren sind in den Nervenzellen angesiedelt und mit Synapsen (Kontaktpunkten) ausgestattet. Die Synapsen sorgen für eine Kommunikation innerhalb des Körpers.

Zahlreiche Mediziner vertreten mittlerweile die Auffassung, dass CBD Öl einen therapeutischen Nutzen bei der Behandlung von Angststörungen und Panikattacken hat. Dieser Aspekt ist umso wichtiger, da allein in Deutschland nach Erkenntnissen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) über vier Millionen Bundesbürger unter Angststörungen leiden. Weltweit sollen es sogar rund 264 Millionen Menschen sein. Nach den Depressionen gehören die Angststörungen zu den am häufigsten vorkommenden psychischen Erkrankungen.

CBD Öl gegen Angst und Panik – Mit diesen Produkten habe ich gute Erfahrungen gemacht

ProduktInfo
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  • Vielversprechende Studien zur Wirkung von Cannabidiol bei Angststörungen und Depressionen
    • anxiolytische und antidepressive Wirkung
  • Viele Erfahrungsberichte von Nutzern über verbesserte Stimmung
  • Kann einen gesunden Schlaf fördern
  • Enthält kein THC, macht nicht “high”
  • Vegan und Bio
  • Dieses CBD Produkt von Hempamed ist unser Testsieger
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Warum haben wir Angst?

Angst kann sehr unangenehm sein. Sie stellt jedoch eine ganz natürliche Reaktion auf Bedrohungen dar. So soll das Angstgefühl den Menschen wachsam machen, damit er sich auf bestimmte riskante Vorgänge einstellen und entsprechend reagieren kann. Kommt diese Bedrohung allerdings nur im Kopf vor und hat keinen realen Hintergrund, liegt eine Angststörung vor. Bemerkbar macht sich Angst durch:

  • den Anstieg des Blutdrucks
  • einen verstärkten Herzschlag
  • die Verdickung des Blutes
  • die Beschleunigung des Stoffwechsels
  • den Anstieg der Körpertemperatur
  • das Erweitern der Bronchien
  • die Ausbildung von kaltem Schweiß
  • das Anspannen der Skelettmuskulatur
  • das Erweitern der Pupillen

Darüber hinaus mobilisiert der Körper seine Energiereserven.

Angst eigentlich nützlich

In Urzeiten war die Angst ein überlebenswichtiger Instinkt, um sich vor Angriffen durch Feinde oder Raubtiere zu schützen. So deutlich wird die Angst in der heutigen Zeit weniger wahrgenommen. Sie kann sich zum Beispiel zeigen, wenn man über die Straße geht und sich dabei vorsichtshalber nach allen Seiten umsieht. Die Angst ist also durchaus sinnvoll zur Vermeidung von möglichen Risiken.

Im Falle einer Angststörung beherrschen die Angstgefühle den Menschen jedoch komplett und bestimmen sein Verhalten, das sich auf sein ganzes Leben negativ auswirkt. Die Angst kann sich dabei in Form von Phobien oder Panikattacken zeigen. Ebenso ist eine generalisierte Angststörung möglich. Ohne eine Therapie droht die Angst das Leben des Patienten vollkommen einzunehmen. Nicht selten zeigen sich durch die Angststörungen weitere Folgen wie die Abhängigkeit von Drogen, Alkohol oder Beruhigungsmitteln sowie Depressionen. Im schlimmsten Fall kommt es zu Selbstmordabsichten.

Zu den gängigsten Angststörungen zählen:

  • Ängste vor dem Alltag, die den betroffenen Personen oft gar nicht bewusst sind
  • isolierte Phobien in bestimmten Situationen wie beim Alleinsein, in der Dunkelheit oder bei Arztterminen
  • soziale Ängste, bei denen Angst vor der Zurückweisung durch andere Menschen besteht
  • eine Agoraphobie wie Angst vor Menschenansammlungen oder engen Räumen
  • unspezifische Panikstörungen, bei denen die Angst keinen speziellen Grund hat

Symptome der Angststörungen

Die Symptome, unter denen die Betroffenen leiden, sind vielfältig. Am häufigsten zeigen sich:

  • Schweißausbrüche
  • Herzrasen
  • Übelkeit
  • Zittern
  • Beklemmungen
  • Unsicherheit
  • Atemschwierigkeiten
  • Ohnmachts- und Taubheitsgefühle
  • Todesangst
  • das Gefühl, ersticken zu müssen

Wie kann CBD Öl gegen Angststörungen helfen?

Gegen all die beschriebenen Krankheitsbilder kann CBD hilfreich sein. So enthält Cannabidiol zahlreiche wichtige Inhaltsstoffe, die sich vom menschlichen Organismus nicht selbst herstellen lassen. Dazu gehören in erster Linie Proteine, Ballaststoffe, Vitamine, essentielle Fettsäuren und Mineralstoffe. Weitere bedeutende Inhaltsstoffe sind:

  • Cannabinol
  • Cannabigerol
  • Cannabichromen
  • Flavonoide
  • Terpene

Wie wirkt CBD im Körper?

Die Cannabinoide, die im Cannabis enthalten sind, besitzen die Eigenschaft, Cannabinoide, die vom Körper auf natürliche Weise hergestellt werden, zu imitieren. Bei Endocannabinoiden handelt es sich um Verbindungen. Sie regulieren lebenswichtige Aufgaben des Körpers wie die Funktionen des Abwehrsystems, das Steuern von Schmerzen sowie innere Ausgeglichenheit. Durch die Cannabinoide lässt sich das Kommunizieren zwischen den Zellen leichter gestalten. Außerdem werden unterschiedliche Abläufe im Organismus von ihnen beeinflusst. Besteht im Körper ein Mangel an Cannabinoiden, droht ein Ungleichgewicht, das gesundheitliche Probleme hervorrufen kann.

Die Effekte von THC innerhalb des Körpers gelten als gut erforscht. So aktiviert das THC die Cannabinoidrezeptoren im Organismus. Zu den bekanntesten Rezeptoren zählen CB1 und CB2. Werden sie durch das THC aktiviert, setzt dessen psychische Wirkung ein. Gleiches gilt für Wirkungen, die sich für medizinische Zwecke verwenden lassen. Dabei wird das körpereigene Endocannabinoidsystem beeinflusst. Auf welche Weise die Wirkungsmechanismen durch CBD, das nicht psychisch aktiv ist, ausfallen, wird noch erforscht, da die Mechanismen erheblich vielfältiger sind. Geklärt ist jedoch, dass Cannabidiol einige Rezeptoren beeinflusst.

CB1-Rezeptor

Es ist bereits seit Jahrzehnten bekannt, das CBD den CB1-Rezeptor blockiert. Dabei hemmt er die psychoaktive THC-Wirkung, den Anstieg der Herzfrequenz und die Appetitsteigerung. Weiterhin werden Aufnahme und Abbau von Andamid, einem körpereigenen Endocannabinoid, gehemmt. Das Andamid aktiviert sowohl den CB1-Rezeptor als auch den CB2-Rezeptor. Eine zusätzliche Darreichung von CBD verstärkt die Aktivierung des Andamids noch. Das gilt vor allem bei Menschen als interessant, die unter Schizophrenie leiden, weil in ihrem Gehirn ein erhöhter Andamidspiegel besteht.

Vanilloidrezeptoren

Darüber hinaus werden auch die Vanilloidrezeptoren 1 und 2 von CBD stimuliert. Angesiedelt sind diese Rezeptoren vor allem auf Schmerzrezeptoren bzw. Nervenendigungen. Es wird vermutet, das CBD schmerzlindernde Effekte durch das Aktivieren der beiden Vanilloidrezeptoren erzielt.

Es gilt ebenfalls als wahrscheinlich, dass auch die Glycerinrezeptoren vom CBD aktiviert werden, wodurch sich chronische Schmerzreize unterdrücken lassen. Des Weiteren wird die Signaltätigkeit von Adenosin verstärkt. Adenosin wirkt hemmend auf aktivierende Botenstoffe wie Noradrenalin, Acetylcholin und Dopamin, was das Absenken des Blutdrucks zur Folge hat, weil sich die Blutgefäße weiten. Es wird als möglich angesehen, dass die entzündungshemmenden Effekte von CBD auf diesen Mechanismus zurückgehen.

5-HT1A-Rezeptor

In Gehirn und Rückenmark ist der 5-HT1A-Rezeptor untergebracht, der u. a. für Lernvorgänge sowie das Regulieren der Körpertemperatur zuständig ist. Die Medizin nutzt dessen Effekte, indem sie Serotonin-Wiederaufnahmeinhibitoren (SSRI) an diesen Rezeptor binden lässt. Auch CBD bindet sich an den 5-HT1A-Rezeptor. Es wird vermutet, dass dieser Vorgang angstreduzierend wirkt.

Wie hilft CBD Öl gegen Angstzustände?

Durch seine Einwirkung auf das Endocannabinoidsystem des Körpers kann das CBD Öl Stimmung, Schlaf und Appetit beeinflussen und damit den Angstgrad, der in einem bestimmten Moment vorherrscht, regulieren. Die Forschungen sind zwar noch vorläufig, deuten jedoch darauf hin, dass CBD dem Körper bei der Verarbeitung des Botenstoffs und Hormons Serotonin unterstützt. Es gilt als möglich, dass dieser Effekt der Wirkung von Angstmedikamenten wie den Serotonin-Wiederaufnahmehemmern ähnelt. Durch die SSRI wird die Verfügbarkeit des Serotonins im Gehirn verbessert, was sich wiederum positiv auf die Stimmung auswirkt. Dabei nehmen sie Einfluss auf den Serotonin-Rezeptor 5-HT1A.

Eine Studie aus dem Jahr 2019 bei Ratten ergab eine Verbesserung der 5-HT1A-Übertragung bei den Nagetieren. Gleichzeitig wurde angstähnliches Verhalten abgebaut. Befunde an Menschen stehen bislang noch aus.

Studienlage zu CBD Öl gegen Angst und Panik aus

Viele Jahre stand stets THC bei den Studien über Cannabinoide im Vordergrund. Inzwischen erkennen die Wissenschaftler aber vermehrt das Potential von CBD als Arzneimittel. Schon im Jahr 2011 fanden in Brasilien Versuche an Tieren und Menschen statt, die angstlösende Eigenschaften bei CBD aufzeigten.

Einer Testgruppe von Menschen, die unter einer generalisierten Angststörung litten, wurde in einer Sitzung 400 Milligramm CBD verabreicht, während eine zweite Gruppe mit Testpersonen ein Placebo einnahm. Bei der folgenden Sitzung wurde der Effekt dann umgekehrt. So erhielt die Placebogruppe CBD und die CBD-Gruppe das Placebo. Die Studie lieferte Hinweise darauf, dass sich die Ängste der Probanden durch das CBD reduzieren ließen.

Weitere Studien fanden noch im selben Jahr an der Universität des brasilianischen Sao Paulo statt. Dabei stellte sich heraus, das CBD Menschen half, die Angst davor hatten, in der Öffentlichkeit vor anderen Menschen zu sprechen. Bereits eine einzige Darreichung von CBD genügte, um die Ängste zu bessern.

2014 ergaben Studien der Vanderbilt Universität eine Beteiligung der Cannabinoidrezeptoren innerhalb des Körpers an der sogenannten „Kampf oder Flucht Reaktion“. In einem Test mit Mäusen gelang es erstmals, im Zentralkern der Amigdala, die zum limbischen System des Gehirns gehört, Cannabinoidrezeptoren zu identifizieren. Außerdem zeigten die Wissenschaftler der Universität auf, wie die Nervenzellen dieser Gehirnregion ihre eigenen Endocannabinoide herstellten und ausschütteten. Die Forscher glauben, dass das Endocannabinoidsystem in der Lage ist, Ängste und Stressreaktionen zu regulieren, indem es bestimmte Signale, die den Botenstoff Glutamat enthalten, dämpfen. Das Andocken an die Cannabinoidrezeptoren erfolgt auch bei Cannabinoiden, die durch Cannabispräparate zugeführt werden, was als Erklärung für die angstmindernden Effekte gilt.

Eine neuere spanische Studie an Tieren lieferte Hinweise, dass CBD-Präparate als Antidepressivum sogar schneller wirken als Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.

Positive Erfahrungen

Bei zahlreichen Anwendern gegen Angststörungen hinterließ das CBD Öl positive Erfahrungen. So fühlten sie sich nach der Einnahme weniger ängstlich und konnten sich besser entspannen. Darüber hinaus traten auch weniger störende Nebenwirkungen durch CBD auf, als bei konventionellen Präparaten.

Weil sich bislang noch nicht eindeutig sagen lässt, ob CBD Öl tatsächlich Angststörungen wirkungsvoll bekämpfen kann, bleibt dem Angstpatienten nicht anderes übrig, als herauszufinden, ob ihm das CBD Öl auch tatsächlich hilft.

Zu bedenken dabei ist allerdings, dass CBD nicht in jedem Fall wirksam ist. Außerdem kann es zu negativen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wie zum Beispiel Blutverdünnern kommen. Vor der Anwendung von CBD ist unbedingt mit dem behandelnden Arzt zu sprechen. Stimmt der Arzt zu, wird die Darreichung von CBD Öl empfohlen, weil es eine hohe Bioverfügbarkeit besitzt. Die Tropfen werden vom Organismus also gut aufgenommen.

Einnahme des CBD Öls

Zur Einnahme wird das CBD Öl unter die Zunge getropft. Seine positive Wirkung entfaltet es dann über die Schleimhäute. Manchen Menschen fällt der Geschmack des Öls allerdings zu intensiv aus. In diesem Fall werden die Tropfen am besten mit Saft vermischt, um das Aroma zu überdecken. Allerdings dauert es dann länger, bis die Wirkung einsetzt.

Neben dem CBD Öl in Form von Tropfen stehen aber noch weitere Darreichungsarten zur Verfügung wie:

  • CBD Kapseln
  • CBD Pasten
  • CBD Zäpfchen
  • CBD Kristalle

Welche Nebenwirkungen sind durch CBD Öl möglich?

Die Dosierungshinweise des Herstellers sind grundsätzlich zu beachten. So kann es durch das CBD Öl mitunter zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen, die sich jedoch nur selten zeigen. Dabei handelt es sich um:

  • Trockenheit im Mund
  • niedrigen Blutdruck
  • Schläfrigkeit

In der Regel treten diese Nebeneffekte aber nur bei einer zu hohen Dosierung auf. Um die Wirkung des CBD Öls zu testen, empfiehlt es sich, die Anwendung erst einmal mit einem Tropfen zu beginnen.

Großes Potential des CBD Öls

Zwar beruhen die meisten Studien über CBD und die Behandlung von Angststörungen oder Panikattacken noch immer auf Tierversuchen, doch deuten viele Resultate auf ein enormes Potential der CBD-Produkte bei ihrer Anwendung hin. Um mehr Informationen über die langfristigen Effekte zu erhalten, bedarf es aber noch weiterer Studien.

Bestätigen diese Untersuchungen die Wirkung von CBD, könnte das Öl eine wichtige Alternative zu den bislang üblichen Psychopharmaka bilden.